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Grêmio verabschiedet sich nach Heimniederlage gegen Bolívar aus der Copa Libertadores

Grêmio scheidet aus der Copa Libertadores aus Die brasilianische Fußballmannschaft Grêmio hat nach einer enttäuschenden Heimniederlage gegen Bolívar das Ausscheiden aus der Copa Libertadores besiegelt. Dies geschah nach...

31 juil. 2026
Grêmio verabschiedet sich nach Heimniederlage gegen Bolívar aus der Copa Libertadores

Grêmio scheidet aus der Copa Libertadores aus

Die brasilianische Fußballmannschaft Grêmio hat nach einer enttäuschenden Heimniederlage gegen Bolívar das Ausscheiden aus der Copa Libertadores besiegelt. Dies geschah nach der bereits frühzeitigen Eliminierung von Bahia in der zweiten Qualifikationsrunde.

Mit dieser Niederlage bleibt Brasilien in dieser Saison mit 13 Teams in den Gruppenphasen der Copa Libertadores und Sudamericana vertreten, doch nur Grêmio konnte sich nicht für das Achtelfinale qualifizieren. Die Teams Flamengo, Fluminense, Cruzeiro, Corinthians, Palmeiras, Mirassol, Atlético, São Paulo und Botafogo haben bereits ihre Plätze im Achtelfinale der jeweiligen Wettbewerbe gesichert.

Zusätzlich haben Vasco, Santos und Red Bull Bragantino die Playoffs der Sudamericana erreicht. Im Gegensatz dazu schied Grêmio nach einer 3:2-Niederlage in La Paz aus, wo sie mindestens einen Sieg mit zwei Toren Unterschied in der regulären Spielzeit benötigten. Im Rückspiel in der Arena wurden sie erneut besiegt, diesmal mit 1:0.

Bolívar beendet 24-jährige Durststrecke in Brasilien

Der qualifizierte Gegner Bolívar wird im nächsten Runde auf São Paulo treffen. Die bolivianische Mannschaft ist dafür bekannt, vielen Rivalen in La Paz das Leben schwer zu machen, hat jedoch in Brasilien traditionell Schwierigkeiten. Vor diesem Spiel hatte Bolívar nur einen Sieg (gegen Athletico im Jahr 2002), ein Unentschieden und zwanzig Niederlagen zu verzeichnen. Mit dem Sieg heute Abend hat das Team eine 24-jährige Durststrecke ohne Sieg in Brasilien beendet und es ist erst das zweite Mal, dass sie ein brasilianisches Team in Conmebol-Wettbewerben aus dem Turnier geworfen haben. Das erste Mal geschah dies im Jahr 2023, als sie Athletico im Achtelfinale der Libertadores ausschalteten.

Der Spielverlauf

Die Mission, einen Sieg mit mindestens zwei Toren Unterschied in der regulären Spielzeit zu sichern, wurde bereits in der 16. Minute komplizierter. Asprilla wurde durchgespielt, überwand Kannemann und traf ins Netz. Grêmio hatte vor der Pause eine große Chance durch Gustavo Martins, die jedoch von Lampe pariert wurde. Trotz höherer Ballbesitz- und Offensivdruck konnten sie ihre Überlegenheit nicht in Tore ummünzen.

Wechsel und Chancen im zweiten Durchgang

Trainer Luís Castro wechselte zur Halbzeit dreimal, um frischen Wind ins Spiel zu bringen. Matheus Nascimento, einer der eingewechselten Spieler, hatte gute Chancen, um das Spiel zu wenden. Die beiden weiteren Wechsel fanden in der 58. Minute statt, wobei besonders Gabriel Mec auffiel, der das Spiel von Tricolor unberechenbarer machte. Grêmio entwickelte weiterhin Chancen, doch sie hatten Schwierigkeiten, Lampe zu überwinden.

Spannung bis zur letzten Minute

Bolívar hatte Gelegenheiten, um den Rückstand zu erhöhen, was jedoch nicht geschah. Tricolor setzte bis zum Schluss alles daran, das Spiel zu drehen. Mec beispielsweise kämpfte bis zum Ende. Die Abreise des Bolívar-Spielers Melgar, der kurz vor einer Auswechslung stand, führte zu mehreren Schubsereien. Noriega und Justiniano wurden in der 92. Minute vom Platz gestellt, als sie eine Art UFC-Szene boten. Zudem wurde Marlon von Grêmio nach einem Foulspiel an Saavedra mit einer roten Karte ausgeschlossen, wodurch das Team auf neun Spieler reduziert wurde.

Der Blick nach vorne

Nach dieser Niederlage richtet Grêmio nun den Fokus auf das Achtelfinale der Copa do Brasil, wo sie gegen Mirassol antreten müssen, sowie auf die Herausforderung, aus der Abstiegszone des Brasileirão zu entkommen.

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