Atlanta Dream Trio im All-Star Game vertreten
Angel Reese ist überzeugt, dass ihre Teamkolleginnen von den Atlanta Dream, Rhyne Howard und Allisha Gray, zu Unrecht nicht als Starter für das All-Star-Spiel ausgewählt wurden. Nach der Bekanntgabe der Starter äußerte Reese, dass beide Spielerinnen ihrer Meinung nach in der Startaufstellung stehen sollten.
Doch nun dürfen die drei Spielerinnen gemeinsam am 25. Juli in Chicago beim WNBA All-Star Game antreten, nachdem sie am Dienstag von den Trainern der Liga als Reservespieler nominiert wurden.
Ein historischer Moment für Atlanta
Es ist das vierte Mal, dass die Atlanta Dream drei Spielerinnen in das All-Star-Roster beruft. Neben Reese, Howard und Gray wurden auch die Washington-Mitarbeiter Sonia Citron und Kiki Iriafen als Reservespieler ausgewählt. Beide Spielerinnen hatten im letzten Jahr als Rookies ihr All-Star-Debüt.
Darüber hinaus wird Marina Mabrey aus Toronto, die letzte Saison ebenfalls als Rookie spielte, ihr erstes All-Star-Spiel bestreiten. Mabrey stellte letzten Monat einen WNBA-Rekord mit einem beeindruckenden 53-Punkte-Spiel auf.
Weitere Nominierungen und Rekorde
Zusätzlich zu den Dream-Spielerinnen wurden folgende Athletinnen von den Trainern ausgewählt:
- Jonquel Jones (New York)
- Courtney Williams (Minnesota)
- Jackie Young (Las Vegas)
- Dominique Malonga (Seattle) - ebenfalls ihr All-Star-Debüt
- Nneka Ogwumike und Kelsey Plum (Los Angeles)
Ogwumike wird bereits zum 11. Mal als All-Star nominiert und hat sich damit in eine zweiteilige Platzierung mit Diana Taurasi für die meisten All-Star-Auftritte gebracht, nur Sue Bird mit ihren 13 Auftritten liegt noch davor.
Regeln für die Auswahl
Die Trainer durften nicht für ihre eigenen Spieler stimmen. Kelsey Plum musste in den vergangenen Wochen aufgrund einer Beinverletzung pausieren und wird später in diesem Monat erneut untersucht. Sollte sie nicht spielen können, wird die WNBA-Kommissarin Cathy Engelbert einen Ersatz auswählen.
Ehrenvolle General Manager
In diesem Jahr werden die WNBA-Legenden Cynthia Cooper und Teresa Weatherspoon als ehrenamtliche General Manager fungieren. Sie werden die beiden Teams aus dem Pool der All-Stars auswählen. Der Zeitpunkt der Teamauswahl steht noch aus.
Teams ohne All-Stars
In diesem Jahr haben die Franchises Chicago, Portland, Connecticut und Phoenix keine All-Star-Spielerinnen im Kader.
Für die Fans und Spielerinnen verspricht das All-Star-Weekend in Chicago ein spannendes Event zu werden, bei dem die besten Talente der WNBA zusammenkommen.